Die Deutsche Wohnen SE ist eines der größten Immobilienunternehmen in Deutschland. Nach eigenen Angaben verwaltet sie mehr als 150.000 Immobilien in Deutschland. Dementsprechend kommt das Unternehmen aus Berlin in Kontakt mit den Daten zahlreicher Mieter_innen.
Wie sich jetzt herausgestellt hat, hat die Deutsche Wohnen dabei leider nicht auf die Grundsätze des Datenschutz geachtet. Wie die Berliner Datenschutzbehörde (BlnBDI) in einer Pressemitteilung berichtet, hatte man bereits 2017 – noch vor Einführung der DSGVO – gravierende Mängel im Archivsystem des Unternehmens festgestellt. So habe dieses keine Möglichkeit vorgesehen, nicht mehr erforderliche Daten zu löschen. Auch eine Überprüfung, ob die Speicherung von Mieter_innendaten rechtmäßig oder überhaupt erforderlich ist, habe nicht stattgefunden. So wurden dauerhaft auch sensible Daten der Mieter_innen, darunter Gehaltsbescheinigungen, Auszüge aus Arbeits- und Ausbildungsverträgen, Steuer-, Sozial- und Krankenversicherungsdaten sowie Kontoauszüge gespeichert.
Gemäß der DSGVO hast Du ein Recht auf Auskunft über die personenbezogenen Daten, die Verantwortliche zu Dir speichern. Wir bieten Dir einen Musterbrief, mit dem Du solche Ansprüche geltend machen kannst.
Die DSGVO gewährt Dir umfassende Rechte im Bezug auf den Datenschutz. So muss Dir bspw. jedes Unternehmen in der EU mitteilen, welche personenbezogenen Daten es zu Dir gespeichert hat. Wenn die Daten falsch sind, muss es sie berichtigen. Du darfst sogar verlangen, dass die Daten wieder gelöscht werden. Mehr dazu erfährst Du in diesem Artikel.
Jedes Unternehmen in der EU ist verpflichtet Dir Rechte auf Datenauskunft, -berichtigung, -löschung usw. zu gewähren. Mit Datenanfragen.de wollen wir Dir helfen diese Rechte auszuüben. In diesem Artikel wollen wir Dir einen kleinen Überblick über das Projekt verschaffen.