Laut Recherchen des BRs überwacht Lieferando seine Fahrer_innen sehr genau:
Aus den Unterlagen geht hervor, dass die App pro Lieferung 39 Datenpunkte erhebt: Sekundengenau ist nachvollziehbar, wann ein Fahrer eine Bestellung zugeteilt bekommt, diese abholt und ausliefert. Zusätzlich wird hinterlegt, ob der Rider einzelne Zeitvorgaben einhält oder nicht. Kommt ein Fahrer zu spät bei einem Restaurant oder Kunden an, wird das vermerkt. Die Daten sind personalisiert, können also einzelnen Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern zugeordnet werden.
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In unserer Recherche zu Honey haben wir aufgedeckt, dass die Browser-Erweiterung reichlich Daten zu Ihren Nutzer_innen sammelt. Unabhängig davon, ob ein Account angelegt wurde oder nicht, protokolliert das Add-on fleißig alle Aufrufe zahlreicher Webseiten und sendet sie an den Betreiber, die Honey Science LLC, ein US-Unternehmen, das vom Bezahlanbieter PayPal gekauft wurde.
Was kann ich jetzt tun? # Hast Du Honey genutzt und warst Dir dieser Datensammelei vielleicht nicht bewusst?
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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Brandenburg hat über mehrere Jahre sensible Gesundheitsdaten von Patient_innen kaum geschützt auf einem Server abgelegt. Hacker hätten einfach auf diese sensiblen Daten zugreifen und sie sogar manipulieren können. Betroffen sind Daten zu mehr als 111.000 Einsatzfahrten des DRK für über 30.000 Patient_innen aus den letzten 12 Jahren.
Entdeckt hatte ein 18-jähriger Hacker die Sicherheitslücke laut einem Artikel von tagesschau.de schon im November 2019.
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Die Deutsche Wohnen SE ist eines der größten Immobilienunternehmen in Deutschland. Nach eigenen Angaben verwaltet sie mehr als 150.000 Immobilien in Deutschland. Dementsprechend kommt das Unternehmen aus Berlin in Kontakt mit den Daten zahlreicher Mieter_innen.
Wie sich jetzt herausgestellt hat, hat die Deutsche Wohnen dabei leider nicht auf die Grundsätze des Datenschutz geachtet. Wie die Berliner Datenschutzbehörde (BlnBDI) in einer Pressemitteilung berichtet, hatte man bereits 2017 – noch vor Einführung der DSGVO – gravierende Mängel im Archivsystem des Unternehmens festgestellt.
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Die App Ada Health stellt sich auf ihrer Webseite als „Deine Gesundheitshelferin” vor. Per interaktivem Chat können Nutzer_innen der App die Symptome ihrer Krankheiten mitteilen, welche diese dann verwendet um mögliche Ursachen zu vermuten und Ratschläge für die nächsten Schritte zu geben. Die Diagnose kann sogar direkt an die eigene Ärzt_in weitergeleitet werden.
Das klingt erst einmal nützlich und wird auch von Nutzer_innen angenommen. Laut eigenen Angaben des Anbieters haben bereits 8 Millionen Menschen die App genutzt und 15 Millionen Analysen durchgeführt, zahlreiche Medien haben über das Angebot berichtet.
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Der Essenslieferant Deliveroo hat sich im August 2019 aus dem deutschen Markt zurückgezogen. Was übrig bleibt, sind die Kundenkonten und die damit verbundenen Daten.
Hast Du den Lieferdienst in der Vergangenheit genutzt und Essen bestellt oder Dich nur testweise für einen Account registriert? Dann solltest Du jetzt auf Nummer sicher gehen und von Deliveroo die Löschung Deiner Daten verlangen – schließlich hast Du nichts davon, wenn sie weiter gespeichert bleiben, Du den Dienst aber nicht mehr nutzen kannst.
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